Mich gibt es noch…

… und ich bin immer noch schwanger! 🙂 Irgendwie hatte ich in den letzten Wochen und Monaten keine Lust zu bloggen, obwohl ich massig Zeit gehabt hätte. Mal schauen, ob ich das in der nächsten Zeit ändern werde. Wann ist die beste Zeit zur Reaktivierung meines Blogs, wenn nicht 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, nicht wahr? Meine Schwangerschaft verlief bisher ziemlich komplikationslos und mein Mann und ich freuen uns schon wahnsinnig auf das Baby. Ich denke auch, dass ich, wenn ich denn wieder mehr blogge, hauptsächlich darüber bloggen werde, da es mein Leben im Moment natürlich eindeutig dominiert. Mal gucken, was die nächsten Wochen so bringen werden…

Drohende Fehlgeburt

Das letzte Wochenende habe ich auf dem Sofa verbracht und gechillt. Vollkommen entspannt und ohne jegliche Anstrengung habe ich einfach nur darauf gewartet, dass mein Mann von seinem zweiwöchigen Urlaub nach Hause kommt und wir endlich wieder vereint sind. Beim Toilettengang dann der Schock: frisches Blut!

Wartschleife 2.0

Man mag es kaum glaube, aber der Schatten war nicht nur in meinem Kopf! Nachdem ich heute morgen noch einmal getestet habe, war der Test tatsächlich positiv und auch der fancy Clear Blue Digital hat mir ein positives Ergebnis geliefert. Man könnte also meinen, dass das Warten nun ein Ende hat, aber wer so denkt, hat leider Unrecht. Das Warten geht gerade erst los!

Ich hab nen Schatten…

Mein Mann fliegt heute für zwei Wochen in einen wohlverdienten Urlaub und daher dachte ich, dass ich einfach mal einen Schwangerschaftstest mache, um ihn vielleicht mit einem positiven Test wegschicken zu können. Die Sache war klar: ist er positiv, freuen wir uns, ist er negativ, gebe ich nicht viel drauf, weil es noch ein paar Tage bis NMT sind. Doch jetzt sehe ich ihn: den ominösen Schatten!

Warteschleife

Jede Frau, die versucht schwanger zu werden und dabei den Zyklus über Nfp oder eine andere Methode beobachtet weiß, wann ihr Eisprung war. Wenn man nicht gerade Zyklusstörungen hat und vorher schon ewig auf den Eisprung warten musste, kommt dann die schlimmste Zeit im Zyklus: die Warteschleife.

Hoffnung und Enttäuschung

Vor genau zwei Jahren startete mein erster Kinderwunschzyklus und in dieser Zeit habe ich viel Zeit damit verbracht zu hoffen und enttäuscht zu werden. Und ich bin eine ziemlich enthusiastischer Hoffende mit Kopfkino und Aufgeregtheit und allem drum und dran. Am Anfang war jedes Zyklusende deswegen niederschmetternd, aber wie bei allen Dingen im Leben, wird es irgendwann zur Gewohnheit. Man gewöhnt sich daran enttäuscht zu werden.

Luxusprobleme

Immer wenn ich bei Facebook oder auch in Foren von Problemen lese, die meine Mitmenschen mit ihren Kindern haben, rege ich mich auf. Wie können sie sich auch nur für eine Sekunde beschweren, haben sie doch das, was ich mir für mich selbst so verzweifelt wünsche! Genauso wird es wahrscheinlich Menschen gehen, die bei meine Berichte lesen, in denen ich von meiner großartigen Ehe berichte und trotzdem jammere, dass es mit dem Baby nicht klappen will. Denn im Grunde haben die meisten von uns doch nur Luxusprobleme.