Verhütung in Büchern

Herpes. Tripper. Chlamydien. HIV. Aids. Das ist nur eine Auswahl von sexuell übertragbaren Krankheiten, mit denen sich täglich  Menschen auf der ganzen Welt infizieren. Manche von ihnen sind einfach nur lästig und unangenehm, andere können tödliche Folgen haben. Deswegen war mir von Anfang an klar: meine Protagonisten werden immer vernünftig verhüten! Aber tun sie das auch wirklich? Und wie sind meine Erfahrungen beim Lesen anderer Autoren?

Schweigen ist Gold

Wie ich schon in meinem gestrigen Beitrag schrieb, war ich mega enthusiastisch, als ich anfing zu schreiben. Ich saß an meinem Laptop und surfte prokrastinierend durchs Netz, gefangen in meinen täglichen Tagträumen über dieses Paar, dessen Geschichte sich von Tag zu Tag immer mehr in meinem Kopf entfaltet hatte. Und irgendwann dachte ich einfach Scheiß drauf!, öffnete ein Word Dokument und befolgte den Rat, den jeder Autor zuerst gibt, wenn er gefragt wird, wie man selbst Schriftsteller werden kann: denk nicht zu viel darüber nach, schreib einfach!

Wichtige Unwichtigkeiten

Ich finde es ja sehr spannend all diese Erfahrungen nun selbst zu machen, von denen Autoren in ihren Blogs und Interviews so sprechen. Ich habe mein Projekt Anfang des Monats begonnen und habe mittlerweile 80.000 Wörter geschrieben. Die Rohfassungen von 17 meiner ursprünglich 21 geplotteten Kapitel sind fertig. Aber seit einer knappen Woche fällt mir das Schreiben nicht mehr so leicht. Ich frage mich jetzt, ob es immer so sein wird und diese ersten zwei Wochen, als meine Finger förmlich über die Tastatur geflogen waren nur meinem Enthusiasmus, etwas Neues auszuprobieren, geschuldet war. Ich habe in der Zeit teilweise zwei Kapitel am Tag geschrieben und war ein bisschen wie das Eichhörnchen aus Ab durch die Hecke.

Schreiben über das Schreiben

Ich schrieb gestern, dass ich noch nicht weiß, was ich mit diesem Blog machen möchte, aber das war nicht ganz ehrlich. Denn eigentlich weiß ich, dass ich – unter Anderem – über das Schreiben von Büchern schreiben will, denn das ist etwas, was ich tue. Wobei wir ehrlicherweise bisher nur im Singular sprechen können. Einem halben Singular, um genau zu sein. Aber schon auf diesen halben Singular bin ich sehr stolz!