Minimalistische Garderobe

Vor einem Jahr hatte ich genug von meinem vollen Kleiderschrank, also habe ich alle meine Klamotten aus dem Schrank geräumt und rigeros aussortiert. Alles, was mir nicht mehr gepasst oder gefallen hat, habe ich in Kartons uns Säcke gepackt und in den Keller geräumt und am Ende hatte ich dann noch zwei Kleiderstangen, auf denen alle meine Sachen hingen. Mitte der Woche hatte ich dann mal wieder da Bedürfnis auszumisten und das ist das Ergebnis.

Ein trügerisches Gefühl von Sicherheit

Das Internet ist ein großartiger Ort. Es ermöglicht uns überall hinzureisen, ohne uns auch nur aus dem Bett zu bewegen. Es ermöglicht uns eine Karriere zu haben, ohne dass wir dafür täglich in ein Büro laufen müssen. Es ermöglicht uns eine andere Persönlichkeit anzunehmen, ohne dass wir dafür unser wahres Ich preisgeben müssen. Aber ist das so? Sind wir so anonym, wie es unser Alias und ein Profilbild es vermuten lassen?

Remake of my life?

Ich war heute im Kino und habe mir das Remake von „Die Schöne und das Biest“ angesehen und jetzt bin etwas neidisch auf Hollywood: Wenn denen etwas nicht gefallen hat, dann machen sie es einfach noch einmal! Und wenn es ihnen besonders gut gefallen hat?  Auch dann wird es ein zweites Mal gedreht, aber diesmal legen sie noch einen Filter drauf und fügen Effekte hinzu, um es noch perfekter zu machen. Das will ich auch können! Wenn ich auf mein Leben zurück blicke, gibt es so viel, was ich bereue, aber auch so viele schöne Momente, die ich unheimlich gern noch einmal erleben würde. Kann nicht ein fiffiger Produzent aus Hollywood vorbeikommen und ein Remake meines Lebens drehen?

All aboard the Hype train!

Ich bin ein Gewohnheitsmensch. Wenn ich Gefallen an etwas gefunden habe, dann bleibe ich auch erst einmal dabei und mache es mir so bequem, dass ich eine ganze Weile nicht mehr aufstehen mag.  Sei es bei der Musik, die ich höre, dem Menschen, den ich liebe oder auch den Büchern, die ich lese. Ich vergleiche es gerne mit einem Zug: dem Hype train. In diesem Zug gibt es eine Unzahl an Abteilen, deren Ausblick aus dem Fenster sich ständig ändert und die sich mit allen Personen füllen, denen ich auf meiner Reise begegne.

Abschied von meinem Sofa…

Gestern habe ich ein paar starke Männer mit Lasagne in unser Haus geködert, damit sie unser Sofa für den Sperrmüll auf die Straße stellen. Keine Sorge! Ich habe mich nicht mit einer Auflaufform in der Hand auf die Straße gestellt und wahllos Leute angesprochen, sondern ganz klassisch meinen Mann darum gebeten, seine Macht als Vorgesetzter auszunutzen.

Gegründet

Wie tausende Menschen vor mir, kam auch ich auf die Idee einen Blog zu schreiben. Warum? Ich habe keine Ahnung! Ich weiß noch nicht, was ich will. Ich weiß noch nicht, was das soll. Und ich weiß noch nicht, ob dies mein letzter Beitrag ist (Ok. Das glaube ich nicht). Aber ich weiß, dass ich immer mehr Spaß am Schreiben habe. Und ich habe in den letzten Wochen gelernt, dass es wichtig ist das zu tun, woran man Spaß hat. Das heißt nicht, dass ich jetzt YOLO brüllend durch die Straßen meiner Stadt laufe, ich laufe lieber YOLO brüllend durchs Netz. Oder so.